Die saarländische Gesellschaft für Kulturpolitik e.V. trauert um ihr langjähriges Miglied Ludwig Harig.

 

 

Wenige Wochen vor seinem 91. Geburtstag ist er am 5. Mai 2018 in seinem Heimatort Sulzbach/Saar verstorben.

 

"WELTPOET AUS SULZBACH. Ludwig Harig"

 

 

Eine Filmpräsentation und Podiumsdiskussion zum Werk des saarländischen Schriftstellers Ludwig Harig in Berlin

 

Ludwig Harig, einer der bedeutendsten saarländischen Schriftsteller, ist zwei Monate vor seinem 91. Geburtstag am Samstag, den 5. Mai 2018, in seiner Heimatstadt Sulzbach gestorben. Ludwig Harig, vielfach preisgekrönt, gelang mit seiner großen Familien-Romantrilogie überregional der Durchbruch.

 

„Weltpoet aus Sulzbach“, eine schon lange geplante Veranstaltung, wird nun unversehens zur Gedenkveranstaltung:  In Berlin findet eine Filmvorführung und Podiumsdiskussion statt. Gezeigt wird der zweite Teil eines Filmprojektes zu Ludwig Harig, in dessen Zentrum der Roman  „Weh dem, der aus der Reihe tanzt“ steht. 

 

Diese Filmdokumentation zu Ludwig Harig wurde vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) in Auftrag gegeben, als sich abzeichnete, dass der Roman „Weh dem, der aus der Reihen tanzt“  Pflichtlektüre der saarländischen Abiturientinnen und Abiturienten im Schuljahr 2018/2019 sein werde. Der Roman ist eine schonungslose Auseinandersetzung des Schriftstellers mit seiner eigenen Verstrickungen in den Nationalsozialismus.

 

Mit den beiden Filmemachern Prof. Dr. Karl Prümm und Herbert Stang diskutieren Prof. Dr. Benno Rech (Mitherausgeber der gesammelten Werke von Ludwig Harig) und Prof. Dr. Bernd Scherer (Intendant des Hauses der Kulturen der Welt).

 

Dienstag, 15. Mai 2018, 18.00 Uhr
Vertretung des Saarlandes beim Bund
In den Ministergärten 4, 10117 Berlin

 

Pressemitteilung
PM_LudwigHarig_Filmdiskussion.pdf
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Abschließende Baumaßnahme an der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm

 

 

Dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der saarländischen Landesregierung, der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Saarland Sporttoto GmbH und der Stiftung MESAAR wurde im November 2017 der vierte und letzte Bauabschnitt auf dem Gelände der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Angriff genommen. 

 

Durch entsprechende Fundamentseinfassungen werden mit Projektmitteln in Höhe von 43.500 € die noch ausstehenden Häftlingsbaracken für deutsche, französische und osteuropäische Häftlinge und das Krankenrevier und die Arrestzellen entsprechend durch Stahlmarkierungen bzw. Stahlnägel gekennzeichnet.

Den Beginn der Bauarbeiten begleiteten (von links) der Sprecher der Initiative Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr, Dr. Burkhard Jellonnek vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien sowie der mit der Bauausführung beauftragte Architekt Oliver Brünjes.

 

Bereits in den Jahren 2002 und 2004-2006 wurden die Hauptarbeiten zur Neugestaltung der Gedenkstätte umgesetzt und sind nunmehr abgeschlossen.