AKTUELL

"Mein Name ist Georg K."
Geschichte eines letzten Überlebenden
von Jochen Marmit 

 

Hören Sie hier die 25-minütige Sendung der Reihe "HörStoff" des Saarländischen Rundfunks, erstmals ausgestrahlt am 25. Januar 2020.
(Oder klicken Sie auf das SR2-Logo links oben.)

Der "Löschteich" des ehemaligen Gestapo-Lagers Neue Bremm bei Saarbrücken
Der "Löschteich" des ehemaligen Gestapo-Lagers Neue Bremm bei Saarbrücken

Geboren 1940, eingesperrt 1944, überlebt 1945. Der Anfang von Georg K.s Leben war alles andere als einfach. Eine unbedachte Äußerung des Vaters zerstörte die Familie. Der Vater wird an die Front geschickt, die Mutter geht an den Schikanen der Gestapo zugrunde. Georg wird ins Lager Neue Bremm gesperrt. Er überlebt nur, weil er halbtot unter den Toten rausgeschmuggelt wird. Bei seinen schwäbischen Großeltern wird er versteckt, seine Familiengeschichte totgeschwiegen.

Lange kann er seinem Vater nicht verzeihen, dass er ihn und seine Familie zerstört hat: „Warum hast du nicht die Klappe gehalten?“. Lange schweigt er, dann beginnt sein Kampf um Anerkennung als Opfer des Naziterrors.
Heute ist Georg K. ein alter Mann. Seine Geschichte zu erzählen, fällt ihm immer schwerer; Erlebtes und Erzähltes vermischen sich. Und doch ist es ihm ein Anliegen: in einem Deutschland, das Georg K. ganz klar an die Zeit erinnert, die den Grundstein für sein Leiden und Leben bedeutete.

Prof. Wilko Manz
Prof. Wilko Manz

 

20. Januar 2020:
Zukunft der Mobilität in Saarbrücken
mit Blick auf Klimawandel, Digitalisierung
und eine attraktive Innenstadt

 

 

 

Eine Gemeinschaftsveranstaltung der IHK Saarland mit der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik sowie der Handwerkskammer des Saarlandes

 

Montag, 20. Januar 2020, 18.00 Uhr
Saalbau IHK Saarland (Franz-Josef-Röder-Straße 9 in Saarbrücken)


Verkehrsexperte Prof. Dr. Wilko Manz von der TU Kaiserslautern stellt  Entwicklungen urbaner Mobilitätsysteme vor. Schwerpunkte sind das Problem der Anbindung der Stadt an das Umland, die Erreichbarkeit des Stadtzentrums für Besucher und Lieferanten, sowie die Zukunft der betrieblichen Mobilität. Auch die Frage wird beleuchtet, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt werden können, um den Verkehrsfluss zu verbessern und Menschen vom Umstieg vom PKW auf den ÖPNV zu bewegen.
Eine Podiumsdiskussion mit Professor Manz und Vertretern der Landeshauptstadt schließt sich an.

Zeitungsartikel
SZ_2020-01-21_Verkehrspolitik.jpg
JPG Bild 1.3 MB

 

2. November 2019:

Buchvorstellung mit Dr. Elisabeth Thalhofer
zum ehemaligen Gestapo-Lager Neue Bremm

 


Die Initiative Neue Bremm lädt in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes ein zur Vorstellung der neu überarbeiteten Buchausgabe von Elisabeth Thalhofers grundlegender Forschungsarbeit über die Geschichte des Gestapo-Lagers Neue Bremm am

 

Samstag, 2. November 2019 um 11.00 Uhr
im Hotel Mercure-Süd, Zinzinger Straße 9 in Saarbrücken
auf der Gedenkstätte "Gestapo-Lager Neue Bremm"


Im Mittelpunkt der Präsentation der Neuausgabe wird ein Vortrag Elisabeth Thalhofers stehen. Die Autorin leitet heute die in Rastatt ansässige Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte als Außenstelle des Koblenzer Bundesarchivs. Auch ihr „Doktorvater“ und langjähriger Unterstützer unserer Gedenkstättenarbeit, Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Rainer Hudemann, wird eine kleine Laudatio auf die Arbeit halten.

Pressemitteilung
PM_Thalhofer_Nov2019.pdf
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Fotos der Veranstaltung am 2. November: hier anklicken!

 

5. - 13. Oktober 2019:
Reise-Angebot nach Georgien
Exklusiv für
Mitglieder der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik
 

Die recht gut wahrnehmbaren Flugzeiten erschließen sich aus dem Programmtext,
Die Leistungen umfassen
- den Bustransfer nach Frankfurt und zurück
- den Linienflug mit Turkish Airlines in der Economyclass
- Abgaben und Steuern
- 8 Übernachtungen in guten Hotels
(3 x 4****-Landeskategorie, 2 x 3***-Landeskategorie)
- Halbpension, alle Eintritte, Rundfahrten und Führungen, sowie eine deutschsprachige örtliche Reiseleitung.

Herr Dr. Bohr  begleitet die Gruppe wieder mit.

Die Kosten belaufen sich auf 1.750 € pro Person im Doppelzimmer.
Der Aufpreis für ein Einzelzimmer beträgt 230 €.
Interessierte melden sich bitte bei Kurt Bohr unter kbohr@gmx.de

 

25. September 2019:
"Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm
als außerschulischer Lernort"

 


Ein Fortbildungsangebot des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM)

Es werden zunächst in einem Impulsvortrag der geschichtliche Hintergrund der Gedenkstätte Gestapolager Neue Bremm und die heutige Gedenkstättenarbeit dargestellt. Im Anschluss erfolgt die Präsentation einer neuen Unterrichtseinheit zur Gedenkstätte Gestapolager Neue Bremm. Als Diskussionsgrundlage werden Ausschnitte des Theaterstücks "Spiel auf der Grenze" gezeigt. Zudem findet eine Führung über die Gedenkstätte statt.


Alle weiteren Informationen (Anmeldung, Unterrichtsmaterial...) finden Sie hier:
>>> https://www.lpm.uni-sb.de/.../

 

16. – 20. September 2019:
Filmschau für Schulklassen und Jugendgruppen

"Verbotene Filme – das verdrängte
Erbe des Nazi-Kinos"

 

 

Ein Angebot des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM)

 

Die beiden NS-Filme „Hitlerjunge Quex“ und „Jud Süß“ werden mit einer Vor- und Nachbereitung durch den Historiker Dr. Burkhard Jellonnek (Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien) vorgestellt und diskutiert. Die Aufführungen finden in enger Zusammenarbeit mit der Friedrich-Murnau-Stiftung statt, die sämtliche, sogenannten "Vorbehaltsfilme" verwaltet und darüber zu wachen hat, dass nur dementsprechend wissenschaftlich begleitete Aufführungen durchgeführt werden.

Alle weiteren Informationen (Ablauf, Anmeldung, Kosten...) finden Sie hier:
>>> https://www.lpm.uni-sb.de/.../

 

Info-Flyer
Flyer_NS-Kinoseminare2019.pdf
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21. Oktober 2018:
4. Bauabschnitt der Gedenkstätte
"Gestapo-Lager Neue Bremm"
eröffnet

 

Dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der saarländischen Landesregierung, der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Saarland Sporttoto GmbH und der Stiftung MESAAR wurde im November 2017 der vierte und letzte Bauabschnitt auf dem Gelände der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Angriff genommen. 

 

Durch entsprechende Fundamentseinfassungen wurden mit Projektmitteln in Höhe von 43.500 € die noch ausstehenden Häftlingsbaracken für deutsche, französische und osteuropäische Häftlinge, das Krankenrevier sowie die Arrestzellen durch Stahlmarkierungen bzw. Stahlnägel gekennzeichnet.

Fotostrecke zur Veranstaltung am 21. Oktober 2018
an der
Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm
(hier anklicken!)

Den Beginn der Bauarbeiten begleiteten (von links) der Sprecher der Initiative Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr, Dr. Burkhard Jellonnek vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien sowie der mit der Bauausführung beauftragte Architekt Oliver Brünjes.

 

Bereits in den Jahren 2002 und 2004-2006 wurden die Hauptarbeiten zur Neugestaltung der Gedenkstätte umgesetzt und sind mit der Errichtung des 4. Bauabschnitts nunmehr abgeschlossen.