AKTUELL



8. + 9. Oktober 2021:
4. Interregionales Workcamp des Landesjugendrings auf dem Gelände der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm

 

 

Bereits seit 1999 treffen sich unter dem Motto „Buddeln und Bilden“ Jugendliche ab zehn Jahren, um die Gedenkstätte würdig zu gestalten. Seit 2018 ist es ein interregionales Angebot – mit Teilnehmern auch aus den Nachbarregionen in Frankreich und Luxemburg.

Speziell für Schulklassen ist der erste Veranstaltungstag geplant, eine studentische Projektgruppe der Universität Trier steht an beiden Tagen gemeinsam mit weiteren “Scouts” für Fragen und Diskussionen zur Verfügung, und für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren gibt es zudem die Möglichkeit einer solchen “Scout”-Ausbildung.

Ein Expertengespräch mit Horst Bernard, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte des Lagers befasst, Filmvorführungen und eine Kunstaktion runden das Programm ab.

Als besondere Ehrengäste erschienen in diesem Jahr die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, und der französische Generalkonsul Sébastien Girard.

Presseartikel (Saarbrücker Zeitung)
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September 2021:
Beginn des saarländischen Forschungsprojekts zur Verfolgung
homosexueller Menschen

 

Die Wissenschaftler Dr. Kirsten Plötz und Dr. Frédéric Stroh werden die Verfolgung von Lesben und Schwulen im Dritten Reich und der Bundesrepublik 1935–1994 aufarbeiten.

Landesmittel, für deren Freigabe sich der Saarländische Landtag stark gemacht hatte, sowie Fördermittel der in Berlin sitzenden >> Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ermöglichen dieses am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) verankerte Projekt.

Dessen Leiter, der Historiker Dr. Burkhard Jellonnek, hatte vor dreißig Jahren die erste wissenschaftliche Arbeit über „Homosexuelle unter dem Hakenkreuz“ vorgelegt. Er hofft daß angeschts der vielen bis heute offenen Fragen - insbesondere für die Zeit nach 1945 und angesichts der besonderen Situation im Saarland -
die jetzigen Arbeiten "Licht ins Dunkel bringen werden".

Unterstützung leisten hierbei das Stadtarchiv Saarbrücken, der Lesben- und Schwulenverband, die FrauenGenderBibliothek Saar, die Landeszentrale für politische Bildung, sowie weitere einzelne Personen.

"Es ist wichtig, dieses Thema aufzuarbeiten“, erklärt Saarlands Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Und Jürgen Renner, bildungs- und kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ergänzt: "Wir wollen eine Gesellschaft der Vielfalt und Offenheit, die sich gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung einsetzt“

Weitere Informationen, auch zu den beiden beauftragten Wissenschatlern Dr. Stroh und Dr. Plötz, finden Sie in der nachfolgenden umfangreichen Pressemitteilung:

 

Pressemitteilung
PM_2021-09_Forschung_LS-Verfolgung.pdf
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2. August 2021:
Europäischer Gedenktag für die Opfer der
Sinti- und Roma-Verfolgung

 

Eine beeindruckende Veranstaltung auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Saarbrücken.

Erst seit 2015 hat die Europäische Union diesen "Tag des Erinnerns" an hunderttausende Opfer unter dieser bis heute leider immer wieder mit Vorurteilen überzogenen Minderheit auf unserem Kontinent zum jährlichen Tag des Mahnens ausgerufen.

 

Die große Anteilnahme in der politischen Öffentlichkeit im Saarland war auch in diesem Jahr deutlich:

Anwesend waren Justiz-Staatssekretär Roland Theis, SPD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Commercon, Dennis Lander (MdL „Die Linke“) und viele andere.

Der stellvertretende Landtagspräsident Günter Heinrich, Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, sowie
Dr. Burkhard Jellonnek für die Initiative Neue Bremm leisteten engagierte Redebeiträge.

 

Und natürlich Diana Bastian als Landesvorsitzende der Sinti und Roma im Saarland.

Einhelliges Fazit: Nie wieder!

 

 
Beitrag im Aktuellen Bericht (SR) am 2.8.2021:
>>> hier anzuschauen

(Länge: ca. 7 Min.; Beginn: ab ca. 18:00 Min.)

Fotostrecke von der Gedenkveranstaltung am 2. August 2021

(hier anklicken!)

 

10. Juli 2021:
Die Initiative Neue Bremm trauert um die Zeitzeugin Esther Bejarano

 

Esther Bejarano, geb. am 15. Dezember 1924 in Saarlouis,
die das Vernichtungslager Auschwitz nur dank ihres Einsatzes im dortigen „Mädchenorchester“ überleben konnte,

 

engagierte sich auch im Saarland in zahlreichen Veranstaltungen im Sinne des „Nie Wieder!“. Unvergessen etwa ihr Auftritt bei der jährlichen Gedenkfeier des Saarländischen Landtags auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm am Auschwitz-Gedenktag 27. Januar im Jahr 2013.

 

„Mit ihr ist eine unermüdliche Stimme im Kampf gegen den Faschismus gestorben“, so der Sprecher der Initiative Neue Bremm Dr. Kurt Bohr zum Tod von Esther Bejarano. 

Pressemitteilung
PM_2021-07_Trauer-um-Esther-Bejarano.pdf
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5. Juli 2021:
"Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm als (außerschulischer) Lernort"

 

Eine Fortbildung für Lehrkräfte durch das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)

 

„Gedenkstätten sind die Erinnerungsorte, die uns heute noch zeigen, wohin Diskriminierung und Ausgrenzung führen“, erklärt Dr. Burkhard Jellonnek, Historiker und Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien. Das LPM - sich stets gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft einsetzend - lädt Lehrkräfte aller Schulformen zu einer hochkarätig besetzten Lehrkräfte-Fortbildung auf die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm ein.

Pressemitteilung - Anmeldung - Tagungsablauf
PM_2021-07_Lernort-Gedenkstaette.pdf
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26. Mai 2021:

"Orte der Demokratiegeschichte"
Konzepte zum Aufbau einer „Bundesstiftung 
zur deutschen Demokratiegeschichte“ – 
Impulse für die Gegenwart

 

Digitale Podiumsdiskussion per "Zoom" im Rahmen des 7. Kulturpolitischen Fachforums "Kultur(Politik) als Aufruf!" der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 

Diese Veranstaltung befasst sich v.a. mit der Vorstellung und Diskussion des Vorhabens der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, eine Bundesstiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ einzurichten.
Nach Vorstellung und Erörterung von Intention und Konzept der Stiftung soll mit den Podiumsgästen ein Austausch zu Fragen stattfinden, wie etwa: 
Wie kann in der Vermittlungsarbeit ein differenziertes und nachhaltiges Bild der 
Demokratiegeschichte gezeichnet werden? Wie können längere Entwicklungslinien,
historische Umbruchsituationen und gemeinsame Problemlagen heraus- und 
für die Auseinandersetzung mit der Gegenwart aufgearbeitet werden?

Info-Flyer (inkl. Anmeldung)
Info_FES-Fachforum_2021-05.pdf
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21. Mai 2021:
Pressemitteilung
der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik zur Neubesetzung des Kulturdezernats der Landeshauptstadt Saarbrücken

 

 

Lesen Sie im folgenden den dringenden Appell der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik e.V. an die Mehrheit im Stadtrat, sich der Verantwortung für den Stellenwert dieser Personalentscheidung bewusst zu werden:

Pressemitteilung
PM_2021-05_Kulturdezernat.pdf
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Tribunal Général (Dezember 1946)        Foto: Bundesarchiv / Nr. 183-V02830
Tribunal Général (Dezember 1946) Foto: Bundesarchiv / Nr. 183-V02830


Ab sofort
in der "arte"-Mediathek:
Der Dokumentar-Spielfilm
“Die Rastatter Prozesse – Kriegsverbrecher vor Gericht”

 

 


Im Mittelpunkt des aufwändigen Films (Regie: Judith Voelker im Auftrag des SWR in Zusammenarbeit mit der Außenstelle des Bundesarchivs in Rastatt) stehen exemplarisch ausgewählte Prozesse und daran beteiligte Personen  – darunter z.B. Nikolaus Drokur, berüchtigter Lageraufseher des Gestapo-Lagers “Neue Bremm”, der
am 5. Juni 1946 im ersten der Rastatter Prozesse zum Tode verurteilt wurde.

Die Spielszenen beruhen auf den historischen Gerichtsprotokollen und wurden am Originalschauplatz gedreht.
 
Der 90-minütige Film ist zu sehen in der Mediathek des französisch-deutschen Senders arte:

>>> www.arte.tv/…/die-rastatter-prozesse/

 

Aufgrund der zahlreichen Reaktionen auf den Film, zu dem Dr. Elisabeth Thalhofer einen maßgeblichen Teil der wissenschaftlichen Arbeit geleistet hat, schaltete der SWR bereits am 17. Mai die "Forum"-Sendung in SWR 2 (45 Min.) zum selben Thema; Teilnehmende waren Frau Dr. Thalhofer, Frau Kottmann und Herr Prof. Hudemann. Auch diese Diskussion steht weiter in der dortigen Mediathek:

>>> www.swr.de/.../swr2-forum/


14. April - 19. Mai 2021:
"Die Kunst des Aufbruchs"

 

Eine digitale Veranstaltungsreihe zur Systemkrise der Kultur(politik)

 

Die bundesweite Kulturpolitische Gesellschaft e.V. sieht die derzeitige Krise der Kultur auch als Krise der Gesellschaft: "Die Corona-Pandemie beleuchtet bestehende Strukturprobleme und bedroht viele Kulturschaffende in ihrer Existenz. Wir sind davon überzeugt, dass die Krise sowohl Potential als auch Notwendigkeit für einen Aufbruch bereithält, den wir mit dieser digitalen Veranstaltungsreihe unterstützen. Es braucht eine Kultur(politik) der Transformation..."

 

>>> alle weiteren Informationen

 

8. Mai 2021:

Gedenkstunde für die Opfer des Gestapolagers Neue Bremm


Das Workcamp für junge Menschen "Buddeln und Bilden" auf der Gedenkstätte selbst musste auf den 9. Oktober verschoben werden.

Unter dem Motto „Damit kein Gras drüber wächst“ ist zur Gedenkstunde am 8. Mai eine Social Media-Aktion geplant, bei der die Beteiligten aus den Mitgliedsverbänden in Videobeiträgen an die Opfer der ehemaligen Saarbrücker Terrorstätte erinnern und auch aktuelle Themen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschlichkeit in den Blick nehmen. Die Beiträge werden anschließend auch auf dem Youtube-Kanal „Erinnert euch!“ des Landesjugendring zu sehen sein.


Weitere Informationen / Anmeldung direkt unter
>>> www.landesjugendring-saar.de/…

 

26. April 2021:

Auseinandersetzen! Ins Heute bringen!
Neue Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren

 

Digitale Podiumsdiskussion per "Zoom" im Rahmen des 7. Kulturpolitischen Fachforums "Kultur(Politik) als Aufruf!" der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 

Fragen, die in Bezug zum Themenfeld "Jugend erinnert" erörtert werden, sind u.a.:

Mit welchen außerschulischen Bildungsformaten erreichen wir Jugendliche?
Wie können wir das Grauen der Geschichte und bestimmter Orte vermitteln und dabei Bezüge zur Gegenwart finden?
Wie kann das eigene Urteilsvermögen über die Geschichte der NS-Zeit unserer Vergangenheit und auch zu den Fragen unseres gegenwärtigen Miteinanders herausgebildet werden?
Welche aktuellen didaktisch-methodischen Konzepte gibt es, und wie werden

künstlerische Interventionen integriert?

Info-Flyer (inkl. Anmeldung)
Info_FES-Fachforum-2021-04.pdf
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Seit Ende März 2021:

LED-Leuchtschrift an der Außenwand der Gedenkstätte Gestapolager Neue Bremm
ist wieder 100% funktionsfähig

 

 

Atemraubend und endlich wieder ein Hingucker: Das blaue Leuchtschriftband der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm ist dank der tatkräftigen Unterstützung der Landeshauptstadt Saarbrücken nun wieder in voller LED-Kraft an der Metzer Straße im Saarbrücker Abendhimmel zu sehen. Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt nahm gemeinsam mit dem Sprecher der Initiative Neue Bremm Dr. Kurt Bohr, dem Historiker Dr. Burkhard Jellonnek und dem Zeitzeugen Horst Bernard das markante Wahrzeichen wieder in Betrieb ...

 

... lesen Sie weiter

12. März 2021:
Die Initiative Neue Bremm präsentiert mit der Landeszentrale für politische Bildung den
Relaunch der Webseite der
Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm

 

„Unter dem Strich haben wir für einen völlig neuen Auftritt der Gedenkstätte im Netz gesorgt“, freut sich der Historiker Dr. Burkhard Jellonnek zusammen mit Sprecher Dr. Kurt Bohr für die Initiative Neue Bremm. Mit Hilfe der Saarbrücker Agentur Marvya wurde vieles neu programmiert.
Dr. Sabine Graf, Fachreferentin für Erinnerungsarbeit und historisch-politische Bildung der Landeszentrale für politische Bildung, führt aus: „Die neue Webseite der Gedenkstätte mit ihren umfangreichen Informationen und ihrem historischen Bildmaterial zur Geschichte des Lagers, wo in den Jahren 1943 bis 1944 bis zu 20.000 Häftlinge interniert waren, lädt Akteurinnen und Akteure der
Erinnerungsarbeit zum Weiterforschen und zur Entwicklung neuer zielgruppen-spezifischer und partizipativer Vermittlungsangebote ein“ ...

 

>>> hier zur Website 
(oder klicken Sie auf das Bild)

Pressemitteilung
PM_LpB-INB_Relaunch-Website.pdf
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10. Februar 2021:
Digitale Podiumsdiskussion 
"Auseinandersetzen! Erinnern!"

 

Die Friedrich Ebert-Stiftung in Berlin hat Herrn Dr. Jellonnek eingeladen, digital an diesem Podium teilzunehmen: Von 18 bis 19.30 Uhr wird es an diesem Tag im Netz eine Diskussionsveranstaltung geben zum Thema "Engagement gegen Antisemitismus im Kontext von generationsübergreifender Erinnerungsarbeit"
Unter der Leitung von Shelly Kupferberg (Deutschlandradio Kultur) diskutieren desweiteren die Schriftstellerin Esther Dischereit, die MdB-Berichterstatterin zum Thema Gedenken/Erinnern Marianne Schieder und die Ernst-Ludwig-Ehrlich-Stipendiatin Anastassia Pletoukhina über das Thema.

 

Diese Veranstaltung wird über "Zoom" stattfinden.
Bitte melden Sie sich daher bis zum 9.2. hier an: 
>>> Anmeldung

Info / Flyer
FES_Web-Diskussion_Feb21.pdf
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Neu im Jahr 2021:

Projekt "Dig DF Memorials"
Digitalisierung Deutsch-Französischer Erinnerungsorte

 

Prof. Dr. Simone Odierna und Deborah Nobile (htw Saar) wollen in der Deutsch-Französischen Grenzregion mit deutschen und französischen Zielgruppen an 4 Erinnerungsorten des Deutsch-Französischen Krieges (1870/1871) und des Ersten und Zweiten Weltkriegs Spaziergänge (auch digital) durchführen. Diese sollen szenisch gestaltet, gefilmt und für die Erstellung von Bildungsmaterialien aufgezeichnet und später in Form von Websites mit Kurzfilmen, Miniaturtheaterstücken u.v.m. der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.


Die dazu vorgesehenen 4 Erinnerungsorte sind die Gedenkstätten Gestapolager Neue Bremm (Saarbrücken), Fleury-devant- Douaumont (Verdun), KZ Natzweiler-Struthof, sowie das Grab von Katharine Weisgerber im Deutsch-Französischen Garten (Saarbrücken).

Kurzbeschreibung
DigDFM_Kurzbeschreibung.pdf
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Zwei traurig stimmende Nachrichten aus der Gedenkstättenarbeit der Initiative Neue Bremm

 

„Mit dem Zeitzeugen des Gestapo-Lagers Neue Bremm, Friedemann Klein und dem Initiative-Mitglied und Journalisten Dieter Gräbner sind zwei wichtige Beiträger in der Erinnerungsarbeit gestorben“, so Sprecher Dr. Kurt Bohr.

 

>>> mehr zu Friedemann Klein und Dieter Gräbner

Pressemitteilung: Trauerfälle und Kranzniederlegung
PM_2021-01_Trauer_Gedenken.pdf
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27. Januar 2021:

Kranzniederlegung auf der Gedenkstätte Neue Bremm 

 

Am jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus legt die Initiative Neue Bremm, vertreten durch Ihren Sprecher Dr. Kurt Bohr und Dr. Burkhard Jellonnek, um 15 Uhr einen Kranz auf der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm nieder - wegen der Corona-Pandemie ohne weitere Begleitung.

Fotostrecke von der Kranzniederlegung am 27. Januar 2021

(hier anklicken!)

 

1. November 2020:
Kranzniederlegung am polnischen Nationalfeiertag

 

Am polnischen Nationalfeiertag Allerheiligen hielt Dr. Bogdan Milek zur Erinnerung an die Hunderten von polnischen Mordopfern und Häftlingen im Dritten Reich im Saarbrücker Gestapo-Lager Neue Bremm die Ansprache vor einem corona-bedingt nur kleinen Teilnehmenden-Kreis und legte Kränze für das polnische Generalkonsulat in Köln, den Polnischen Kongress in Deutschland e.V. und die Polnischen Medizinischen Gesellschaft in Deutschland e. V. nieder.

Für die Initiative Neue Bremm regte Dr. Burkhard Jellonnek eine vertiefte Zusammenarbeit mit Blick auf die vielen bislang namentlich unbekannten Opfer an. Im nächsten Jahr hofft man, die Gedenkfeier größer veranstalten zu können.

1. Oktober 2020:

Mitgliederversammlung LAG-E

 

Nach Wahl des Sprecher_innenrates der Landesarbeitsgemeinschaft 'Erinnerungsarbeit im Saarland' vertritt Dr. Burkhard Jellonnek (Initiative Neue Bremm) hier den Bereich Zivilgesellschaft.

LAGE-Sprecher Kirchenrat Hofmann blickte auf zwei ereignis- und ergebnisreiche Jahre zurück.

Pressemitteilung / Mitgliederversammlung LAG-E
PM_2020-10_LAG-E-MglV.pdf
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Neue App
"Orte der Erinnerung"

Ein virtueller Zugang zu Gedenk-Orten der NS-Zeit in Saarbrücken


Vielen Orten in Saarbrücken sieht man ihre NS-Vergangenheit längst nicht mehr an.
Mit der kostenlosen App "Orte der Erinnerung" - erarbeitet von der AG Schule und Erinnerungsarbeit in der LAG Erinnerungsarbeit - kann diese Vergangenheit wieder sichtbar werden und wird an zehn Orten in Saarbrücken Geschichte lebendig.


Weitere Informationen in der Pressemitteilung (unten), sowie in folgendem

>>> Einblick in die App

Aktueller Bericht am 3.9.2020:
Dr. Burkhard Jellonnek u.a. zur neuen App
>>> hier anzuschauen

(Beitrag von ca. 14:10 bis 15:30 Min.)

 

SR3 am 3.9.2020

>>> hier anzuhören (ca. 3:00 Min.)

Deutschlandfunk Kultur am 6.9.2020

>>> hier anzuhören (ca. 4:00 Min.)

Presseartikel (Saarbrücker Zeitung)
SZ_2020-09-05_OdE-App.pdf
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Pressemitteilung / App "Orte der Erinnerung"
PM_2020-09_LPM_OdE-App.pdf
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Damit kein Gras drüber wächst


Pour que l'herbe ne repousse pas

 

 

 

Mit diesem Projekt bietet der Landesjugendring Saar in Kooperation mit der Initiative Neue Bremm und dem Historischen Museum Saar

Workshops, Projekttage und Workcamps
, bei denen sich junge Heranwachsende direkt an Erinnerungsorten intensiv mit der Entstehung und Folgen von Diktatur und Machtherrschaft befassen können. Mit Methoden der außerschulischen Jugendarbeit und über historische Fragestellungen hinaus auch mit daran anknüpfenden aktuellen Debatten, wie beispielsweise zu Menschenrechten, Demokratie und Diskriminierung.


Sehe Sie hierzu einen

>>> Video-Zusammenschnitt des "Kick-Offs"

mit Statements von
Lisa Denneler, Georg Vogel, u.a. (Landesjugendring)
Dr. Burkhard Jellonnek (Initiative Neue Bremm) 
Simon Matzerath (Historisches Museum Saar)
Dr. Sabine Graf (Landeszentrale für politische Bildung)

 

>>> Landesjugendring - Damit kein Gras drüber wächst

Die Saarländische Gesellschaft für Kulturpolitik e.V. fordert Unterstützung
der KünstlerInnen mit Live-Acts.


Nachdem die Saarländischen Museen ab 4. Mai 2020 wieder für Besucher geöffnet werden, gelte es jetzt insbesondere, wirtschaftliche und berufliche Interessen der Kultureinrichtungen, wie auch der freiberuflich Kulturschaffenden in den Blick zu nehmen. Man dürfe nicht außer Acht lassen, dass eine hohe Anzahl freier Künstlerinnen und Künstler - trotz der lobenswerten Unterstützung der öffentlichen Hand - starke Einkommenseinbußen hinnehmen musste. Es gelte nun, Wege zu finden, wie Auftrittsmöglichkeiten geschaffen werden können, die trotz Corona-Virus verantwortbar sind, vor allem aber auch Einnahmen verschaffen, so der Vorsitzende Dr. Kurt Bohr.

Lesen Sie nachfolgend hierzu die Pressemitteilung vom 29.04.2020:

Pressemitteilung / Hilfe für live auftretende Künstler
PM_Corona_Kuenstlern-helfen.pdf
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Die Saarländische Gesellschaft für Kulturpolitik e.V. fordert
Wiedereröffnung der Museen

 

In diesen Tagen hat die Politik bezüglich der Einschränkungen inoflge der Corona-Krise eine ganze Reihe von sinnvollen Öffnungsentscheidungen getroffen - jedoch leider die Kultur gänzlich ausgenommen. „Wenn es dank der vorsichtigen Öffnungsstrategie der Politik wieder möglich ist, Geschäfte mit Verkaufsflächen bis zu 800 m² zu besuchen, sollte es auf der Hand liegen, auch Museen und Galerien wieder für das Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Vorsitzender Dr. Kurt Bohr im Namen der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik ...

 

Lesen Sie nachfolgend hierzu die Pressemitteilung: 

Pressemitteilung / Wiedereröffnung der Museen
PM_Museen-wieder-oeffnen.pdf
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Aktueller Bericht am 26.4.2020:
Dr. Kurt Bohr u.a. zum Thema Wiedereröffnung der Museen
>>> hier anzuschauen (2:33 Minuten)


Die Initiative Neue Bremm stellt eine mehrseitige Broschüre mit Dokumentation der Reden anlässlich der Eröffnung des 4. Bauabschnitts der Gedenkstätte des Gestapo-Lagers Neue Bremm vor.

 

Engagierte namhafte saarländische Politiker zur Bedeutung der Erinnerungsarbeit und bislang unveröffentlichte Fotos aus der Gründungszeit der Gedenkstätte - veröffentlicht von der Initiative Neue Bremm im Conte-Verlag.

 

Die Broschüre ist ab sofort im Buchhandel erhältlich.
(Schutzgebühr 5.00 €, ISBN: 978-3-95602-218-0)

Pressemitteilung
PM_ Broschuere-NeueBremm-IV_Mrz2020.pdf
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Vollständiger Inhalt der Broschüre
Broschuere-NeueBremm-IV.pdf
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Presseartikel (Saarbrücker Zeitung)
SZ_2020-04-03_Broschuere-NB-IV.jpg
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Fotostrecke zur Eröffnung des IV. Bauabschnitts 
an der
Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm am 21. Oktober 2018
(hier anklicken!)

"Mein Name ist Georg K."
Geschichte eines letzten Überlebenden
von Jochen Marmit 

 

Hören Sie hier die 25-minütige Sendung des Saarländischen Rundfunks, erstmals ausgestrahlt am 25. Januar 2020.
(Oder klicken Sie auf das SR2-Logo links oben.)

Der "Löschteich" des ehemaligen Gestapo-Lagers Neue Bremm bei Saarbrücken
Der "Löschteich" des ehemaligen Gestapo-Lagers Neue Bremm bei Saarbrücken

Geboren 1940, eingesperrt 1944, überlebt 1945. Der Anfang von Georg K.s Leben war alles andere als einfach. Eine unbedachte Äußerung des Vaters zerstörte die Familie. Der Vater wird an die Front geschickt, die Mutter geht an den Schikanen der Gestapo zugrunde. Georg wird ins Lager Neue Bremm gesperrt. Er überlebt nur, weil er halbtot unter den Toten rausgeschmuggelt wird. Bei seinen schwäbischen Großeltern wird er versteckt, seine Familiengeschichte totgeschwiegen.

Lange kann er seinem Vater nicht verzeihen, dass er ihn und seine Familie zerstört hat: „Warum hast du nicht die Klappe gehalten?“. Lange schweigt er, dann beginnt sein Kampf um Anerkennung als Opfer des Naziterrors.
Heute ist Georg K. ein alter Mann. Seine Geschichte zu erzählen, fällt ihm immer schwerer; Erlebtes und Erzähltes vermischen sich. Und doch ist es ihm ein Anliegen: in einem Deutschland, das Georg K. ganz klar an die Zeit erinnert, die den Grundstein für sein Leiden und Leben bedeutete.

 

21. Oktober 2018:
4. Bauabschnitt der Gedenkstätte
"Gestapo-Lager Neue Bremm"
eröffnet

 

Dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der saarländischen Landesregierung, der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Saarland Sporttoto GmbH und der Stiftung MESAAR wurde im November 2017 der vierte und letzte Bauabschnitt auf dem Gelände der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Angriff genommen. 

 

Durch entsprechende Fundamentseinfassungen wurden mit Projektmitteln in Höhe von 43.500 € die noch ausstehenden Häftlingsbaracken für deutsche, französische und osteuropäische Häftlinge, das Krankenrevier sowie die Arrestzellen durch Stahlmarkierungen bzw. Stahlnägel gekennzeichnet.

Fotostrecke zur Veranstaltung am 21. Oktober 2018
an der
Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm
(hier anklicken!)

Den Beginn der Bauarbeiten begleiteten (von links) der Sprecher der Initiative Neue Bremm, Dr. Kurt Bohr, Dr. Burkhard Jellonnek vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien sowie der mit der Bauausführung beauftragte Architekt Oliver Brünjes.

 

Bereits in den Jahren 2002 und 2004-2006 wurden die Hauptarbeiten zur Neugestaltung der Gedenkstätte umgesetzt und sind mit der Errichtung des 4. Bauabschnitts nunmehr abgeschlossen.