RÜCKBLICK 2021

5. Juli 2021:
Fortbildung für Lehrkräfte durch das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM): Die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm als (außerschulischer) Lernort

 

„Gedenkstätten sind die Erinnerungsorte, die uns heute noch zeigen, wohin Diskriminierung und Ausgrenzung führen“, erklärt Dr. Burkhard Jellonnek, Historiker und Leiter des Landesinstituts für Pädagogik und Medien. Das LPM - sich stets gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft einsetzend - lädt Lehrkräfte aller Schulformen zu einer hochkarätig besetzten Lehrkräfte-Fortbildung auf die Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm ein.

Pressemitteilung - Anmeldung - Tagungsablauf
PM_2021-07_Lernort-Gedenkstaette.pdf
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21. Mai 2021:
Pressemitteilung der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik e.V. zur Neubesetzung des Kulturdezernats der Landeshauptstadt Saarbrücken

 

Lesen Sie im folgenden den dringenden Appell der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik e.V. an die Mehrheit im Stadtrat, sich der Verantwortung für den Stellenwert dieser Personalentscheidung bewusst zu werden:

Pressemitteilung
PM_2021-05_Kulturdezernat.pdf
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8. Mai 2021:
Gedenkstunde für die Opfer des Gestapolagers Neue Bremm

 

Unter dem Motto „Damit kein Gras drüber wächst“ gibt es unter Federführung des Landesjugendrings Saar eine Social Media-Aktion, bei der Beteiligte aus Mitgliedsverbänden in Videobeiträgen an die Opfer der einstigen Saarbrücker Terrorstätte erinnern und dabei auch aktuelle Themen wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in den Blick nehmen.
Die Beiträge sind auf dem Youtube-Kanal „Erinnert euch!“ zu sehen.

 

Das Workcamp für junge Menschen "Buddeln und Bilden" auf der Gedenkstätte selbst musste - coronabedingt - auf den 9. Oktober verschoben werden.

26. April 2021:

Auseinandersetzen! Ins Heute bringen!

Neue Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren

Einladung zu einer digitalen Podiumsdiskussion im Rahmen des 7. Kulturpolitischen Fachforums "Kultur(Politik) als Aufruf!" der Friedrich-Ebert-Stiftung.

März 2021:
LED-Leuchtschrift an der Außenwand der Gedenkstätte Gestapolager Neue Bremm wieder 100% funktionsfähig


Atemraubend und endlich wieder ein Hingucker: Das blaue Leuchtschriftband der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm ist dank der tatkräftigen Unterstützung der Landeshauptstadt Saarbrücken nun wieder in voller LED-Kraft an der Metzer Straße im Saarbrücker Abendhimmel zu sehen.

Nach dem Relaunch der Webseite - www.gestapo-lager-neue-bremm.de - ist das ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer lebendigen Erinnerungskultur an diesem Ort des Gedenkens.

 

>>> weitere Informationen

12. März 2021:
Relaunch der Webseite der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm

 „Unter dem Strich haben wir für einen völlig neuen Auftritt der Gedenkstätte im Netz gesorgt“, freut sich Dr. Burkhard Jellonnek zusammen mit Dr. Kurt Bohr für die Initiative Neue Bremm. Mit Hilfe der Saarbrücker Agentur Marvya wurde vieles neu programmiert.

Dr. Sabine Graf, Fachreferentin für Erinnerungsarbeit und historisch-politische Bildung der Landeszentrale für politische Bildung, führt aus: „Die neue Webseite der Gedenkstätte mit ihren umfangreichen Informationen und ihrem historischen Bildmaterial zur Geschichte des Lagers, wo in den Jahren 1943 bis 1944 bis zu 20.000 Häftlinge interniert waren, lädt Akteurinnen und Akteure der
Erinnerungsarbeit zum Weiterforschen und zur Entwicklung neuer zielgruppen-spezifischer und partizipativer Vermittlungsangebote ein“.

>>> hier zur Website

Pressemitteilung
PM_LpB-INB_Relaunch-Website.pdf
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10. Februar 2021:
Digitale Podiumsdiskussion "Auseinandersetzen! Erinnern!"

 

Herr Dr. Jellonnek ist von der Friedrich Ebert-Stiftung in Berlin eingeladen, digital teilzunehmen. Thema ist das "Engagement gegen Antisemitismus im Kontext von generationsübergreifender Erinnerungsarbeit". Unter der Leitung der DLF-Kultur-Redakteurin Shelly Kupferberg diskutieren desweiteren die Schriftstellerin Esther Dischereit, die MdB-Berichterstatterin zu dem Thema Gedenken/Erinnern Marianne Schieder und die Ernst-Ludwig-Ehrlich-Stipendiatin Anastassia Pletoukhina.

27. Januar 2021:

Holocaust-Gedenkveranstaltung im Landtag per Livestream
Kranzniederlegung auf der Gedenkstätte von der Initiative NeueBremm 

 

Die Gedenkstunde des Saarländischen Landtags findet 2021 erstmals im Online-Format über verschiedene Livestream-Angebote statt, Im Mittelpunkt stehen „Die Patientenmorde im Nationalsozialismus und ihre Opfer“. Der Livestream ist öffentlich. Mit der Medizinhistorikerin Prof. Dr. Maike Rotzoll von der Universität Heidelberg sowie  Dr. Christoph Brass stehen ausgewiesene Kenner der Thematik auf dem Podium zur Verfügung.

 

Die Initiative Neue Bremm, vertreten durch Ihren Sprecher Dr. Kurt Bohr und Dr. Burkhard Jellonnek, legt einen Kranz auf der Gedenkstätte Neue Bremm nieder -
wegen der Corona-Pandemie ohne weitere Begleitung.

Fotos zur Kranzniederlegung am 27. Januar 2021: hier anklicken!

Neu im Jahr 2021:
Die Gedenkstätte Gestapolager Neue Bremm ist einer der vorgesehenen Erinnerungsorte im Rahmen des Projekts "Dig DF Memorials" zur
Digitalisierung Deutsch-Französischer Erinnerungsorte

 

Prof. Dr. Simone Odierna und Deborah Nobile (htw Saar) wollen in der Deutsch-Französischen Grenzregion mit deutschen und französischen Zielgruppen an 4 Erinnerungsorten des Deutsch-Französischen Krieges (1870/1871) und des Ersten und Zweiten Weltkriegs Spaziergänge (auch digital) durchführen. Diese sollen szenisch gestaltet, gefilmt und für die Erstellung von Bildungsmaterialien aufgezeichnet und später in Form von Websites mit Kurzfilmen, Miniaturtheaterstücken u.v.m. der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Kurzbeschreibung
DigDFM_Kurzbeschreibung.pdf
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Zwei traurig stimmende Nachrichten aus der Gedenkstättenarbeit der Initiative Neue Bremm zu Jahresbeginn

 

„Mit dem Zeitzeugen des Gestapo-Lagers Neue Bremm, Friedemann Klein und dem Initiative-Mitglied und Journalisten Dieter Gräbner sind zwei wichtige Beiträger in der Erinnerungsarbeit gestorben“, so Sprecher Dr. Kurt Bohr.

 

>>> mehr zu Friedemann Klein und Dieter Gräbner